Fotos von unserem Produktionstag im Bayerischen Rundfunk

Im Hörspielstudio steht ein Riesen-Flügel, da hat sich Marcel gleich rangesetzt!

Er kann voll gut spielen…

Wir warten, dass wir dran sind.

Gruppenfoto im Hörspielstudio

Entdeckung: ein Wählscheibentelefon!

Lichteffekte in der Sprecherkabine

Susi hat super mit uns gearbeitet, danke!

Geschafft! Stück fertig, alle glücklich!

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Wir haben nicht nur 1 Hörstück produziert, sondern 3.

Geeinigt hatten wir uns darauf, das „AudioSelfie eines Blinden“ beim Wettbewerb einzureichen.

Hier sind die anderen zwei Hörstücke.

Viel Spaß beim Hören!

„Schule“:

„Waldmensch“:

Wir haben es geschafft!
Unser Audio ist fertig – aber das können wir hier ja noch nicht vorstellen.
Überraschung am 20. Juni in München!

Worum geht es in unserem Stück:

 

Und interviewt wurden wir auch:

 

Konnten wir auch unsere eigenen Ideen einbringen?

 

Auch unsere Lehrerin Frau Hermansa ist interviewt worden und erst einmal gefragt worden, was eigentlich ein AudioSelfie ist:

 

Rollenwechsel für unseren Mediencoach Frau Fruth, jetzt wird sie mal interviewt!

 

Und so klingt das AudioSelfie von Ilyès:

 

Interviewt haben uns Studenten, die sogar einen Blog machen.

Mehr dazu findet ihr hier.

Viel Spaß!

Die Medien-AG der Eduard-Spranger-Gemeinschaftsschule

Wir machen Tonexperimente

Serhans Selfie, noch unvollendet

Nettes Selfie!

Mit unserem Mediencoach Pia Fruth im SWR-Studio

Wir haben alle Geräusche selbst gemacht und aufgenommen!

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Wir hatten echt gut zu tun, waren viel unterwegs und haben jede Menge Fotos gemacht!
Und natürlich Aufnahmen!

So sah unser Plan der Projekttage aus:

  1. Projekttag:
  • Soundwalk zum Kennenlernen der Technik
  • Interviews vorbereiten
  • Schnittpläne erstellen
  • erste Aufnahmen machen
  1. Projekttag:
  • Stimmübungen
  • Projekt weiter planen
  • Aufnahmen machen
  • Interviews vorbereiten
  • Interviews führen
  1. Projekttag:
  • Audioschnitt
  • Interviews führen

Aber das könnt ihr euch auch einfach anhören – in unserem Audiotagebuch!

Johanna und Larissa (7m)

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Warum macht eigentlich eine Klasse beim Wettbewerb um den deutschen Klang.Forscher!-Preis mit, die noch gar nicht so richtig Deutsch kann? Müssten die nicht erst einmal die Sprache beherrschen? Wie soll das gehen?

So könnte man ja provozierend fragen. Aber Sabine Barth sieht das ganz anders, zu Recht:

Also, was meint ihr?

Produktionstag im SWR (7.5.2018)

Alle sind da – nur eine Schülerin fehlt. Die 18 Schüler sind über eine Stunde mit ihren beiden Lehrern aus Aalen angereist. Als Erstes ein Check, was aus den unzähligen Aufnahmen unserer Woche in der Schule so raus kam…

Mediencoach Birgit Wächter hat so viel wissen wollen, was Lehrerin Sabine Barth jeweils erst mal zeichnen ließ….

Hier ging es um die Wünsche für die Zukunft: Noel aus Ungarn wünscht sich einen Hund, auf ungarisch „Kutya“.

In unserer Projektwoche fiel den Schülern und Schülerinnen das lange konzentrierte Arbeiten zum Teil sehr schwer – für sie alles in einer fremden Sprache! Die Schüler sind unseren deutschen Schulunterricht noch nicht gewohnt und verstehen daher kaum, was man da von ihnen will. Dass dabei die Konzentration schnell nachlässt, ist kein Wunder. Es wird dann auch oft ziemlich laut in der Klasse, und die Kids brauchen schnell eine neue Aufgabe – am besten mit Bewegung. Dann war die Kreativität von Lehrerin Sabine Barth gefordert: Sofort zog sie entweder eine neue Idee aus der Tasche oder entschied spontan: „Wir gehen mal für ne Stunde raus auf den Schulhof oder in den Wald.“

Perfekt. Die Kids konnten raus der Enge des Klassenzimmers und sich mit ihren Gruppen und Freunden zusammen tun.

Im SWR in Stuttgart war das Bild der Klasse ein komplett anderes: Alle waren sehr gespannt und haben konzentriert geschaut und gehört, besonders als es zur LIVE-Sendung ging, bei SWR 1 Baden-Württemberg.

Die Nachrichtenfrau sieht man nur oben links auf dem Bildschirm. Sie kommt gar nicht ins Studio für ihre news-show. Sie sitzt eine Etage drüber und wird zugeschaltet.
Oben rechts sieht man den Musikablauf der Sendung und direkt darunter den Bildschirm der Verkehrsmeldungen.

„Wir sitzen alle hier in einem einzigen Großraumbüro und unser SWR 1 Studio mitten drin“, sagt Birgit Wächter.

Und dann wird´s ernst für die Willkommensklasse der Schillerschule: Es geht ans Mikro im Aufnahmestudio. Und hier gibt´s Überraschungen: Lara aus Florida spricht ihre ersten deutschen Worte ins Mikrofon und bekommt immer mehr Spaß dran. Genauso wie Myriam aus Syrien, Ivan und Nika aus Kroatien.

Manche Kinder beginnen sogar zu singen – Lieder aus ihrer Heimat. Andere stimmen mit ein….

Schüler und Schülerinnen aus anderen Ländern, kaum in Deutschland, lassen ihr Leben für uns erklingen. Und sie dürfen sehr stolz sein!

DANKE!

Wir freuen uns auf den Abschluss in München!

Sabine Barth, Lehrerin, und Birgit Wächter, Mediencoach

At The Radiostation in Frankfurt oder
Wie klingt es, wenn ein „Morgenmuffel“ sich auf den Weg zur Schule macht?

Wir haben unseren Studiotag erfolgreich hinter uns gebracht! Ich dachte erst, wir kommen gar nicht in Frankfurt an, weil es in Heidelberg zu Zugausfällen kam und wir mit Verspätung starten mussten.

Aber es hat alles geklappt. Wir haben einfach durchgearbeitet, ohne Mittagspause. Es war sehr anstrengend, aber gut. Unser Mediencoach Klaus ist sogar noch länger geblieben, nachdem wir los mussten, um den Zug nach Hause zu erwischen.

Am Studiotag, einem Samstag, haben die Schülerinnen und Schüler in einem Tonstudio des Hessischen Rundfunks in Frankfurt geschuftet. Mit professioneller Unterstützung eines Toningenieurs gaben die Schüler ihrer Klangkomposition den entscheidenden Schliff.

Unglaublich aber wahr: Für eine kreative Soundkomposition von 3 ½ Minuten Länge braucht man 5 Stunden im Tonstudio, bis alles professionell bearbeitet ist. Die Atmo, die Blenden und der Sound an sich müssen immer wieder angepasst und verändert werden. „Schritte auf Kies“ hören sich völlig anders an als „Schritte auf Holz“, und es ist hörtechnisch ein gewaltiger Unterschied, ob jemand geht, läuft oder rennt.

Das Geräusch von fallenden Münzen beim Hauptgewinn im Spielkasino muss da schon mal herhalten, wenn man dringend den Sound der Münzrückgabe eines Fahrkartenautomaten am Hauptbahnhof braucht. Das Zuschlagen einer Haustür muss stimmen – eine Zimmertür aus Holz klingt völlig anders.

Ein ganz herzliches Dankeschön dem Hessischen Rundfunk und unserem geduldigen Toningenieur und natürlich unserem Mediencoach Klaus Schüller, die uns den ganzen Tag in Frankfurt unterstützt haben!

Den Schülern möchte ich für ihre kreative Energie und ihre Ausdauer danken – es ist eine fantastische Leistung, bei einem Projekt auch die anstrengenden Durststrecken durchzuhalten und aktiv mitzumachen. Ich freue mich schon auf das fertige Gesamtkunstwerk!

Anke Schumacher, Lehrerin der Heidelberg International School

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Die Klasse 9c des Gymnasiums Nidda startet in drei Projekttage.

Der Auftrag: Warum immer nur Fotoselfies in den Sozialen Netzwerken verteilen? Was passiert, wenn wir unsere Freunde mit „AudioSelfies“ überraschen? Wie werden sie reagieren? Wir sind gespannt!

Wir haben aus verschiedenen Ansätzen die Idee entwickelt, dass „Audioselfies“ als Gegenmodell zum üblichen Fotoselfie produziert werden sollten. Da wir vor allem mit Klängen arbeiten wollten, haben wir für das Produkt den Begriff „Klangselfie“ erdacht.

Die Schülerinnen und Schüler haben zur Vorbereitung der Projekttage mit ihren Smartphones Klangaufnahmen von ihrem Schulweg gemacht. Außerdem erhielten sie eine Einführung in den Audioschnitt mit Audacity.

Erster Projekttag

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde habe ich der Klasse das Klang.Forscher!-Programm vorgestellt. Um zu demonstrieren, wie sich ein Klangselfie anhören kann, habe ich mein Klangselfie-Demo vorgespielt:

Die SuS haben anschließend notiert, welche Klänge sie herausgehört haben und welche Situation sie sich vorstellen. Danach haben die SuS ihre Notizen mit einem Digitalrekorder aufgenommen:

Die Klänge wurden fast alle erkannt und auch das Bild, das im Kopf der SuS entstand, war nahe an der Realität, wie das zum Klang passende Fotoselfie von mir zeigt:

Lehrer Frank Boucsein erläuterte den Begriff Selfie und erklärte, welche Möglichkeiten es gibt, ein Selfie in Klänge umzusetzen.

Das Besondere: Ein Klangselfie – im Unterschied zum Fotoselfie – ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Es besteht also die Möglichkeit, sich einen Phantasieort auszudenken und diesen Ort mit Klängen darzustellen. Die SuS haben sich anschließend einen Ort für ihr Klangselfie ausgedacht. Sie versetzten sich gedanklich an diesen Ort und suchten passende Klänge, die diesen Ort beschreiben, nahmen die Klänge auf oder recherchierten danach im Internet. Zum Abschluss des Tages haben wir noch ein Gruppen-Klangselfie aufgenommen:

 

Zweiter Projekttag

Zunächst haben die SuS an ihren Klängen weitergearbeitet. Nachdem alle Gruppen ihre Klänge fertig geschnitten hatten, habe ich ihnen eine Einführung in den Mehrkanal-Schnitt (Multitracking) mit Audacity gegeben. Dazu habe ich die Klänge meines Demo-Selfies genutzt und den SuS gezeigt, wie man mit Hilfe mehrerer Tonspuren ein Klangselfie mischt. Die nächsten drei Stunden verbrachten die SuS damit, ihre Klänge im Multitracking-Verfahren zu bearbeiten, aufwendig zu gestalten und abzumischen.

Die SuS haben ihre fertigen Klangselfies in die WhatsApp-Gruppe der Klasse gepostet. Ihre MitschülerInnen reagierten anschließend darauf mit Sprachnachrichten zu den einzelnen Klängen, den beschriebenen Orten, Stimmungen und Gefühlen.

Dritter Projekttag

Jeder hatte nun viel zu tun: Textbausteine verfassen, eine Umfrage zum Thema „Warum mache ich Selfies?“ erstellen oder Weiterarbeit an den eigenen Klangselfies. Die Klangselfies und die Sprachreaktionen aus WhatsApp mussten bearbeitet und passend zusammengeschnitten werden. Texte und Audios haben wir dann für die Produktion im Hessischen Rundfunk zusammengestellt.

Bei den Recherchen für die Texte stellte sich übrigens heraus, dass es den Begriff „Klangselfie“ im Duden nicht gibt, und dass sich bei Google auch nur wenige Treffer für das Wort finden. Wir haben einen neuen Begriff erfunden!

Produktion im Hessischen Rundfunk

Am 24. April ab 10 Uhr fand die Produktion im Hörspielstudio 6 des Hessischen Rundfunks statt. Toningenieur Thomas Rombach zeigte allen das große Hörspielstudio mit allen Räumen, unter anderem einen schallisolierten Aufnahmeraum, ein spezielles Hörspielstudio mit verschiedenen Requisiten und die Aufnahmetechnik.

Dann haben wir die Sprecherrollen für die Aufnahme verteilt und mehrere Proben durchgeführt. Da die Texte sehr kurz und pointiert formuliert waren, mussten die SuS intensiv am richtigen sprachlichen Ausdruck und der passenden Betonung arbeiten. Das machte mehrere Wiederholungen bei den Aufnahmen nötig, um die kritischen Ohren aller Zuhörerinnen und Zuhörer zufrieden zu stellen. Nachdem alle Aufnahmen im Kasten waren, montierte Toningenieur Thomas Rombach die Sprachaufnahmen und Audios zusammen. Da der Beitrag zu lang war, mussten wir kürzen und einige Klangselfies – zum Bedauern der betroffenen Autoren – herausschneiden. Zuletzt wurde der Beitrag unter dem Beifall der gesamten Klasse fertig gestellt.

Zum Abschluss besuchten wir das Studio des Radiosenders hr3 und hatten Gelegenheit, den hr3-Moderator Mirko Förster bei der Arbeit zu beobachten. Mirko erklärte den SuS das Studio und was alles zur Erstellung einer Radiosendung nötig ist.

Die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern hat mir sehr viel Spaß gemacht! Und die Zusammenarbeit mit dem Klassenlehrer Frank Boucsein war hervorragend!

Wir sehen uns im Juni in München!

Rolf Müller, Mediencoach

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Wir, die Klasse 7m des Deutschhaus-Gymnasiums Würzburg, stecken mitten im Projekt, weshalb wir uns kurz fassen.

Dafür haben wir jede Menge Fotos gemacht!

Am Einführungstag, dem Kick-Off, haben wir den Umgang mit Audacity gelernt und verschiedene Audio-Darstellungsformen. Außerdem haben wir ein paar Hörübungen gemacht.

Autorinnen: Johanna und Larissa (7m)

Das Equipment liegt bereit…

…für den ersten Test!

Planung ist alles

Mindmap Steinzeit

Unser Coach Frank Müller hilft

Die Gruppen diskutieren…

… und planen die Aufnahmen.

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Ideen sammeln

19 Schüler, 11 Länder – so klingt unser Leben

Stellt euch mal vor, ihr seid grad umgezogen – in ein neues Land, dessen Sprache ihr noch nicht könnt. Ihr sitzt in einem Sprachkurs und da kommen nun Leute auf euch zu, die Fragen stellen wie „Woher kommst du?“ , „Warum bist du hier?“, „Was gefällt dir hier?“

Und dann kommen noch mal mehr Leute dazu, von der Zeitung, die wissen wollen, was ihr da eigentlich macht und wie ihr das findet?

Das muss sich komisch angefühlt haben für die Schüler und Schülerinnen der internationalen Willkommensklasse in Aalen, und deswegen ist ihre Teilnahme am Projekt Klang.Forscher! etwas ganz Besonderes, nämlich ganz besonders mutig. Aber sie hatten auch jede Menge Spaß dabei. Besonders als die „Aalener Nachrichten“ am Mittwoch, den 25.4.2018, da war samt Fotograf und Redakteurin. Schon einen Tag später war ihr Artikel in der Zeitung zu lesen. Fast eine ganze Seite ist dieser Artikel lang geworden…

Schwäbische.de: 19 Schüler, 13 Länder: „So klingt unser Leben“

Gleich morgens haben wir den Artikel für alle kopiert und die Schülerinnen und Schüler begannen zu lesen….

Da waren es allerdings noch 13 Länder. Inzwischen sind Frank aus Afrika und Afaq aus Pakistan in eine Regelklasse gewechselt. Solche Wechsel passieren bei uns fast jede Woche, und zwar sobald ein Schüler so gut Deutsch kann, dass er es versteht und sich auch verständigen kann. Dafür kommen aber auch ständig neue Schüler in die Klasse.

Bei uns diese Woche ganz neu dabei sind Nika und ihr Bruder Alen aus Kroatien und Darius aus Spanien. Kein einziges Wort sprach Darius noch am Montag, verstanden hat er sicher auch nicht viel. Die Kids verstehen sich trotzdem in ihrer eigenen Sprache.

Viel Kreativität und Zeichnungen helfen den Schülern beim Deutschlernen und damit ihrer allerersten Integration im neuen Land.

 

Hier malen sie ihre Reise nach Deutschland.

 

Oder hier Ihre Wünsche für die Zukunft…. Und immer auch fürs Mikro… 🙂

Sabine Barth und Birgit Wächter

BismarckBlog

Hören – Sehen und Verstehen

By Benny

Montag ging es los! die Klang.Forscher! Projektwoche

Zuerst suchten und fanden wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede in unserer Klasse.

AudioSelfie  – da hatten wir erst mal keine Ahnung was das ist – das änderte sich jetzt.

Wir machten eine Umfrage und wissen nun etwas über Nürnbergs Lieblingsgeräusche und was ein Selfie für Messages transportieren kann.

Am Dienstag ging es dann an die Themenfindung. Wir überlegten und diskutierten als Klasse, was uns wichtig ist und haben daraufhin Gruppen gebildet. Eine Gruppe machte das Skript, die zweite hat ein Plakat gemacht, auf dem Geräusche Orten zugeordnet wurden, und die dritte Gruppe nahm Geräusche auf.

Mittwoch war hardcore!! 8 Stunden Projekt! Wir nahmen wieder auf, als ganze Klasse und feilten am Konzept. Das war echt anstrengend, aber wir haben es überlebt und haben ein gutes Ergebnis.

Donnerstag, der (fast) letzte Tag dieses Projekts, haben wir dann die Geräusche geschnitten in Kleingruppen und die letzten Sounds gesammelt. Ebenfalls wurde im Klassenrat über Anfang und Schluss des Beitrags diskutiert. Bei 24 Beteiligten ganz schön mühsam – aber so ist es eben wirklich unser Projekt!

Special THX an Frau Dauwalter/ Zimmermann ft. MC Reichel

Denk nach!

Audio verbindet

Unser Ich-Plakat

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Die 8m arbeitet

Am Ende wurde alles etwas anders als in der Bewerbung, aber es ist ein Werk der Schüler. Unsere Idee war, das optische Selfie nicht vom akustischen zu trennen, sondern zu verbinden. Das gelingt, indem wir in andere Zeiten reisen, um akustische Bilder zu vergleichen. Das Ziel: Durch den Vergleich wollen wir das Gefühl für die Geräusche unserer Zeit schärfen. Wir starten in der Gegenwart, reisen in die Vergangenheit, dann in die Zukunft und landen am Ende wieder in der Gegenwart. Erkenntnisgewinn der Klangreise: Was öder erscheint, stellt sich beim bewussten Hinhören als das Gegenteil heraus.

Die Wahl, in welche Zeit gereist wird, war nicht einfach. Zur Auswahl standen die 60er und 70er Jahre, die Welt vor 200 und vor 500 Jahren. Durchgesetzt aber hat sich die Zeit vor 5000 Jahren. Die Herborner haben dazu recherchiert, welche Töne und Geräusche mit den jeweiligen Zeiten verbunden werden, haben sie aufgeschrieben und darüber diskutiert. Am Ende waren alle der Meinung, dass die Steinzeit deswegen am besten sei, weil es wenige Töne gebe. Diese Töne umzusetzen, das sei eine tolle Herausforderung, hat Jonathan aus der Gruppe gesagt.

Für die Reise in die Zukunft war dann sehr viel Fantasie gefragt. Das Ergebnis kann sich hören lassen, wie ich finde!

Wir haben in der Woche an der Schule sehr intensiv mit Tönen gearbeitet. Dagmar Thesen, die Lehrerin, hat zahllose Instrumente, z. B. Klangschale, Kalimba, Triangel und einen Rainmaker mitgebracht, die die jungen Klang.Forscher! aufgenommen haben, um damit ein Archiv für unser „Selfie“ zur Verfügung zu haben. Wir haben zusätzlich ein akustisches Selfie von jedem Schüler angelegt. Hört sie euch an!

Da es eine kleine Gruppe war (8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer), war es relativ einfach alle „mitzunehmen“. Jonathan hat sich als Techniker verstanden und die meisten Aufnahmen gemacht. Die Schülerinnen haben immer wieder am Text gearbeitet, ihn erweitert, gekürzt, verändert und in die endgültige Form gebracht. Die Tonsammlung hat uns an der Schule sehr schnell bekannt gemacht. In der Lehrerschaft waren viele dem Projekt gegenüber sehr aufgeschlossen und hätten sogar gerne Rollen übernommen (einer durfte dann auch „den Lehrer“ spielen J). Alle an der Schule waren sehr interessiert am Projekt, sehr entgegenkommend und hilfsbereit. Eine Zusammenarbeit, die es mir als Mediencoach sehr leicht gemacht hat. Danke!

Die Produktion im hr Studio in Gießen war geprägt von einer „professionellen“ Atmosphäre. Die Schülerinnen und Schüler waren anfangs noch beeindruckt von der Studiotechnik, nach dem zweiten Durchlauf und einigen Lockerungsübungen haben sie ihre Rollen unverkrampft angelegt. Sie haben sich nach der Produktion persönlich bedankt. Ihr eigenes Hörspiel zu erdenken, erstellen und zu produzieren, am Ende dann das fertige Stück zu hören, war für sie nicht nur ein besonderes Klangerlebnis. Es war vor allem eine angenehme Abwechslung im Schulalltag.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Hören und freuen uns auf den 20. Juni in München! Wir werden mit der kompletten Gruppe dabei sein.

Matthias Decher, hr Frankfurt

Die Herborner Klang.Forscher! mit Coach Matthias Decher und Lehrerin Dagmar Thesen

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Unsere Soundkomposition handelt von „Chilly Vanilli“ und „Morgenmuffel“ (das ist nur der Arbeitstitel….).

Also wir hatten tolle 2 Tage mit Klaus! Wir wissen jetzt wie Cornflakes mit Wasser schmecken und klingen, wie laut unser Englischlehrer redet und wie ein Fahrkartenautomat am Hauptbahnhof von innen klingt….!

Wir waren in Heidelberg unterwegs und haben auf und unter Brücken gelauscht und uns als Graffiti-Künstler versucht, um das Geräusch einer Spraydose aufzunehmen. Ein Schüler hat 2 Dosen von dem Getränk mit den rosa Flügeln gekauft, damit wir das Zisch Klack Zisch, das nur diese Dose macht, aufnehmen konnten. Wir sind Straßenbahn gefahren und haben Durchsagen am Hauptbahnhof aufgenommen. Außerdem Zähneputzen, Kaffeemaschine und Gesang in der Dusche. Warum das alles? Die Schüler wollen ein Gruppen-Sound-Porträt erstellen, indem sie die Schulwege von Chilly und Muffel darstellen. Der Höhepunkt ist die Ankunft in der Schule. Mehr verrate ich noch nicht….nur so viel: Wir haben noch viel Arbeit!

Zwischendrin hat uns die Rhein-Neckar Zeitung besucht und Interviews geführt und Fotos gemacht.

Was wir schon gelernt haben? Wir wissen jetzt, was eine Atmo und eine kurze Blende ist. Wir kennen Soundscapes und wissen, dass Halsbandsittiche ein Soundmark des Heidelberger Hauptbahnhofs sind. Wir haben gelernt, dass man tote Katzen für Mikrofone braucht und dass es sehr aufwendig ist ein Drehbuch zu schreiben.

Freuen uns schon auf den Studiotag!

Anke Schumacher, Lehrerin

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Kooperative Gesamtschule Gotha

Wir haben’s geschafft! Unser Audio ist (fast) fertig.

Hier schon einmal ein paar Eindrücke von unserer Projektwoche…

Mehr dazu kommt noch!

Das sind wir: die Klang.Forscher! der Kooperativen Gesamtschule Gotha

Interviewtraining mit Coach Kay Albrecht

Wir interviewen Promis… uns!

Test, Test, Test

Arbeit im Team

Unsere Coaches Kay Albrecht, Franziska Klemm und Lehrer Christian Kath

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Hier nehmen wir unser Audio auf – im Bürgerradio Eisenach

Wir haben diese Woche unsere Projektwoche, es klappt sehr gut! Auch wenn alles etwas anstrengend ist, das gehört aber auch dazu.
Kurzum: es sind alle guter Dinge!
Hier ein kleiner Eindruck 🙂

Petra Hermansa, Lehrerin

Audioschnitt

Klänge erforschen und aufnehmen

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Yossef mit Selfie-Ideen

Am Sonntag, den 15.4., hatten wir unsere Klang.Forscher-Produktion im Studio!

Wir sind mit 23 Schülerinnen und Schülern aus Schwabmünchen ins Funkhaus des Bayerischen Rundfunks nach München gekommen. Für einen Sonntag echt cool, dass so viele mitgemacht haben.

Die Produktion lief auch wirklich gut. Klar, war schon sehr stressig, aber wir haben dann irgendwie doch alles hinbekommen. Und es ist ein sehr spannendes, abgedrehtes, schönes Audio rausgekommen, sagt unser Coach Mischa. Wir sind auf jeden Fall megahappy und sehr stolz!

Blick in den Regieraum von Studio 11 im BR

Unser Coach Mischa immer voll dabei!

Achtung, Aufnahme!

Konzentration, aber auch Spaß (hört man dem Stück hoffentlich an)!

Voll zufrieden, dass alles geklappt hat

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Die 8a im Innenhof des Bayerischen Rundfunks

Schwabmünchen – die Projektwoche
Aus der Sicht eines Schülers

Unsere Mediencoaches Mischa und Kerstin vom Bayerischen Rundfunk zeigten uns am Anfang der Projekttage, was man unter einem Audio-Selfie versteht, wie man richtig mit Audiodateien arbeitet und auf was man achten muss, wenn man etwas einspricht.
An den ersten beiden Tagen haben wir uns in Gruppen aufgeteilt Gedanken darüber gemacht, wie man am besten ein Selfie akustisch rüberbringen kann und durften ein paar Beispiele aufnehmen. Am dritten Tag bildeten wir mehrere Gruppen, die jeweils ein anderes Selfie als Audiodatei erstellen sollten. Ein Gruppen-Selfie, ein Urlaubs-Selfie und ein Alltags-Selfie. Dabei kamen tolle Ideen raus. Daraus entstand dann unser Skript für das Audio. Am vierten und leider schon letzten Tag, den wir mit den beiden Mediencoaches verbrachten, schrieben dann die Gruppen je ein Manuskript für ihren Teil. Vielen DANK an die beiden Experten.

Wir freuen uns schon auf den Tag im BR-Studio, an dem wir dann alles aufnehmen und schneiden und produzieren werden!

Bei unseren Klang.Forscher!-Tagen in Schwabmünchen haben wir Halbzeit!

Insgesamt alles wunderbar! Alle haben echt Bock, mit dem Mikro ständig verschiedenste Sachen auszuprobieren und aufzunehmen.

Inhaltlich dafür echt nicht so einfach: „AudioSelfies“ ist ein schwieriges Thema. Deshalb haben wir thematisch viele Zacken geschlagen und sind jetzt auch ganz woanders als ursprünglich mal geplant war. Aber ich glaube, jetzt haben wir einen guten Dreh…

Jetzt noch zwei Tage durchpowern! 😉

Mischa Drautz, Mediencoach

Bild: Stiftung Zuhören

Bild: Stiftung Zuhören

Bild: Stiftung Zuhören

Unsere Woche als Klang.Forscher!

Tag 1

An Tag 1 haben wir uns zuerst einmal begrüßt und den Wochenablauf besprochen. Die Pläne für die Woche waren unserer Meinung nach gut. Außerdem haben wir ein „warm-up“ gemacht, bei dem wir geübt haben, Geräusche zu erkennen und Gefühle mit den Klängen zu verbinden. Es war ziemlich schwer, einige Geräusche zu beschreiben und man hat gemerkt, dass man im Alltag die Geräusche gar nicht genug wahrnimmt. Danach hat uns Katja in den Journalismus eingeführt, was sehr spannend war. Sie hat uns Tipps vermittelt um gute Interviews zu führen. Zuletzt haben wir uns mit den Aufnahmegeräten vertraut gemacht und an den Fragen für die Interviews gefeilt.
Wir hatten sogar noch ein bisschen Zeit um schon die ersten Interviews zu führen. Wir haben gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, Leute einfach so anzusprechen und wir mussten auch einige Abfuhren einstecken.

Tag 2

An Tag 2 haben wir uns an das Drehbuch für unsere Aufnahme gesetzt. Wir haben uns Fragen überlegt und auch den Ablauf wie wir es schneiden wollen, und kurz danach hat uns Katja ins Schnittprogramm eingeführt. Wir hatten so etwas noch nie zuvor gemacht, aber haben sofort Spaß daran gefunden!
Mittags sind wir dann losgegangen und haben Interviews gesammelt. Wir fuhren zum Lindenauer Markt und versuchten, so viele Menschen wie möglich zum Interview zu überreden. Wir haben aber gemerkt, dass die meisten Leute zu einem Interview einwilligten, wenn sie gerade an der Haltestelle gewartet haben. Den Tipp hatte uns auch Katja zuvor gegeben. Es gab aber auch andere Hindernisse als nur die Menschen, die nicht antworten wollten, denn an diesem Tag hat es gestürmt und geschneit; das erschwerte unsere Arbeit enorm, gute Aufnahmen hinzubekommen. Nachdem wir genug Interviews gesammelt hatten, sind wir nach Hause gefahren.

Tag 3

Am 3. Tag haben wir den ganzen Tag unsere Interviews zugeschnitten und später auch schon aneinander gepuzzelt. Es hat sehr viel Spaß gemacht und man hat gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergeht.

Tag 4

An diesem Tag haben wir am Morgen noch weiter geschnitten. Um 9:30 Uhr sind wir dann mit der S-Bahn zum MDR-Tonstudio gefahren, um unsere Einleitung und Fragen des Interviews aufzunehmen. Wir waren sehr gespannt, da niemand von uns vorher schon einmal im MDR war. Wir hofften auch, dass unsere Aufnahmen gut werden. Wir waren die 2. Gruppe, die dran kam. Wir haben gleich mehrmals unsere Fragen und Einleitung eingesprochen, um am Ende das Beste rauszusuchen. Danach sind wir nochmal zurück an die Schule gefahren, um die Aufnahmen aus dem MDR-Tonstudio zu bearbeiten.

Tag 5

Am letzten Tag haben wir unsere Aufnahmen zu Ende geschnitten und auch dieses Feedback verfasst. Ich zu meinem Teil hätte es mir nicht so toll vorgestellt, aber es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und ich würde es immer wieder machen. Es war ein tolles Erlebnis und auch für die Zukunft haben wir viel gelernt.

Wir möchten nochmal einen großen Dank an Frau Zunk richten, da sie uns bei den Klang.Forschern! angemeldet hat und uns auch bei diesem tollen Projekt enorm unterstützt und geholfen hat und auch an Frau Schmidt (Katja), die uns ebenfalls sehr viele tolle Tipps zu den Interviews und zum Schneiden gegeben hat und natürlich auch für ihre Unterstützung.

Vielen Dank!

 

Autoren: Der Kurs Künstlerisches Profil des RSG Leizpig

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Abwechslungsreiche Woche als Klang.Forscher!

Tag 1

Türen knallen, Rucksäcke fallen auf den Boden, Jacken rascheln, Stimmen wispern, kichern, schwatzen, dann – aufgeregte Stille. Es geht los, es geht los! Ab jetzt haben wir eine ganze Woche Zeit zum Zuhören, Hinhören, Fragen und ganz viel Erforschen…

Zu Beginn des erste Tages machen wir einige Aufwärmübungen, jede/r stellt sich vor, und muss sagen, was seine/ihre Lieblingsgeräusche und Hassgeräusche sind, was man sich erhofft und befürchtet für das Projekt.

Dann geht es zum ersten Mal richtig los, denn unser Mediencoach Katja erklärt uns aus erster Hand, wie man eigentlich richtig Fragen stellt, und was der Unterschied zwischen einem Interview und einer Umfrage ist – denn das wollen wir ja machen – Umfragen mit verschiedenen Generationen zu verschiedenen Gefühlen. Zuerst üben wir, gute Fragen zu formulieren und probieren es dann auch einmal aus.

Der Tag wird immer ganz genau geplant

Im nächsten Schritt werden uns die Geräte vorgestellt, mit denen wir arbeiten werden… eigentlich ganz einfach – dachten wir – aber dann haben wir festgestellt, dass man für eine gute Aufnahme doch auf ganz schön viel achten muss: Von wo kommt der Wind, was hören wir im Hintergrund, wie laut ist die Stimme des Gefragten und noch 1000 andere kleine Dinge.

Wir sind in der Hofpause durch die Schule gelaufen und haben versucht verschiedene Leute zu befragen und so unsere ersten Erfahrungen gemacht. Am Ende haben wir das Material dann ausgewertet und uns Feedback von Katja und Frau Zunk geholt. Und dann war der erste Tag auch schon vorbei.

Tag 2

Heute ging es gleich richtig los – ach nein, wir haben ja zuerst wieder eine Aufwärmübung gemacht. Wir sollten Adjektive zu verschiedenen komischen Geräuschen finden. Das war gar nicht so einfach! Und als wir dann auch noch erfahren haben, dass das Klänge von Seekühen, brodelnder Lava und gärendem Wein sind, haben wir nicht schlecht gestaunt. Was für Klänge es doch alles gibt!

Aber dann ging’s los. Wir haben noch weiter an unseren Fragen gefeilt und uns überlegt, wie unsere Beiträge aufgebaut sein sollen. Welche Klänge brauchen wir noch, welche Melodien? Und so weiter.

Jede Gruppe arbeitet an ihrem Thema

Audioschnitt lernen

Dann sind wir zum ersten Mal in den Computerraum und haben gelernt, wie man mit dem Schnittprogramm umgeht. Das war nun wirklich nicht so einfach, denn erstmal muss ja die Technik richtig funktionieren… Und das tut sie nie… Naja, zumindest nicht perfekt. Aber am Ende haben wir es schon irgendwie geschafft. Und jetzt wissen wir zumindest ein bisschen Bescheid – das wird morgen sicherlich noch eine ganz schöne Herausforderung, Schneiden, Basteln, Löschen, Wiederfinden.
Aber nun wollen wir raus und Umfragen sammeln. Mal sehen, was das wird, bei -5°C und Schneegestöber…

Die Klang.Forscher! trotzen der Kälte

Bis morgen liebe Klang.Forscher!

Tag 3

Zusammen mit unserer Lehrerin Frau Zunk und unserem Mediencoach Katja Schmidt sind wir kräftig an der Arbeit.

Wir sind viel draußen unterwegs und nehmen O-Töne auf

Heute hatten wir am Vormittag Zeit, um noch ein paar Umfragen zu machen und die restlichen O-Töne zu sammeln, die wir für unsere Audiostücke benötigen. Und dann ging es ans Schnei-den. Jetzt müssen wir alle Aufnahmen, die wir gemacht haben, zurecht schnippeln. Erstmal ent-fernen wir unsere Fragen und schneiden die Antworten der Leute in einzelne Stücke. So können wir sie später nach und nach aneinander fügen. Aber das dauert schon ganz schön lange…
Während die einen schneiden, sind ein paar andere Leute noch unterwegs, um die letzten feh-lenden Beiträge zu finden. Eine kleine Gruppe Musiker nimmt inzwischen ein paar Melodien und Geräusche auf, die wir später als Übergänge benutzen wollen.
Und nun ist es schon fast halb zwei, aber wir sind noch lange nicht fertig… Das wird sicherlich ein längerer Tag. Morgen geht’s dann aber endlich ab ins Tonstudio, wo wir ein paar unserer Fragen noch professionell einsprechen wollen. Mal sehen, wie es dort so aussieht!

Und Freitag müssen wir dann alles irgendwie zusammenfügen… Mal schauen, ob wir das noch rechtzeitig schaffen…

Bis dann! Ohren auf!

Tag 4

Heute Morgen haben wir uns um 8 Uhr getroffen und den Tag geplant.

Aufnahme!

Danach haben wir uns auf den Weg ins Tonstudio des Mitteldeutschen Rundfunks gemacht, und waren um 10:30 Uhr auch schon da.
Im Tonstudio haben wir alle möglichen Texte wie die Definitionen und Zitate aufgenommen und bearbeitet.

Im Studio: Volle Konzentration …

und bei jedem Versprecher noch mal …

Am Ende ist alles aufgenommen

Um 11:45 Uhr sind wir vom MDR-Studio wieder zurück zur Schule gefahren und haben noch weiter an unseren Hörstücken gearbeitet. Circa 14:15 Uhr waren wir dann fertig und sind nach Hause gegangen. Es gibt ja noch einen Tag, den wir brauchen werden, um alle Stücke fertig zu bekommen.

Autorinnen: Sally Bettermann & Vivien Sorsch

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Recherche zu unseren Themen

Klang.Forscher! aus aller Welt –
auf der Suche nach dem eigenen Klang

Kosovo, Ungarn, Kroatien, Syrien, Pakistan, Bulgarien, Albanien, Türkei, Afrika, Italien, Griechenland und USA – Schülerinnen und Schüler im Alter von elf bis 16 Jahren teilen sich in der Aalener Schillerschule ein gemeinsames Klassenzimmer. Sie sind die internationale Vorbereitungsklasse (IVK) und werden hier auf den deutschen Schulunterricht vorbereitet.
Die meisten dieser Schülerinnen und Schüler mussten aus ihrer Heimat fliehen und haben einen weiten und zum Teil schweren Weg hinter sich.
Ihre Deutschkenntnisse sind noch recht schwach, aber beim Anblick des kleinen Radios, das ihre Klang.Forscher!-Mediencoachin mitgebracht hat, wissen sie schnell, worum es geht. Birgit Wächter (SWR 1 Stuttgart) arbeitet als Moderatorin, Redakteurin und Reporterin für den Südwestrundfunk und hat den Schülerinnen und Schülern zum Einstieg ein Video aus ihrem Arbeitsalltag mitgebracht.

Und dann geht’s in die Heimat der Schülerinnen und Schüler: Lieder aus den Heimatländern bringen sie ins Gespräch miteinander. Sie ordnen sich selbst ihrer Musik und ihren Länderflaggen zu. Einige Schülerinnen und Schüler haben eigene Musikvorschläge aus ihren Ländern und so ist die Hausaufgabe, bis zum nächsten Mal Beispiele mitzubringen. Diese können wir nämlich sehr gut für unsere Aufnahmen gebrauchen.

Zum Thema „Selfie“ gestalten die Schülerinnen und Schüler eine Collage von sich selbst. Materialien wie Zeitungen, Zeitschriften und Malstifte helfen ihnen dabei, ihre eigenen Vorstellungen, Gefühle und Gedanken künstlerisch umzusetzen. Anhand der visuellen Selfies soll sich das Ganze in der Projektwoche ab dem 23. April ins Auditive verwandeln, soll ein AudioSelfie entstehen…

Wir sind sehr gespannt!

Lehrerin Sabine Barth und Mediencoach Birgit Wächter

Bild: Stiftung Zuhören

Bild: Stiftung Zuhören

Bild: Stiftung Zuhören

Bild: Stiftung Zuhören