Wir haben diese Woche unsere Projektwoche, es klappt sehr gut! Auch wenn alles etwas anstrengend ist, das gehört aber auch dazu.
Kurzum: es sind alle guter Dinge!
Hier ein kleiner Eindruck 🙂

Petra Hermansa, Lehrerin

Audioschnitt

Klänge erforschen und aufnehmen

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Yossef mit Selfie-Ideen

Am Sonntag, den 15.4., hatten wir unsere Klang.Forscher-Produktion im Studio!

Wir sind mit 23 Schülerinnen und Schülern aus Schwabmünchen ins Funkhaus des Bayerischen Rundfunks nach München gekommen. Für einen Sonntag echt cool, dass so viele mitgemacht haben.

Die Produktion lief auch wirklich gut. Klar, war schon sehr stressig, aber wir haben dann irgendwie doch alles hinbekommen. Und es ist ein sehr spannendes, abgedrehtes, schönes Audio rausgekommen, sagt unser Coach Mischa. Wir sind auf jeden Fall megahappy und sehr stolz!

Blick in den Regieraum von Studio 11 im BR

Unser Coach Mischa immer voll dabei!

Achtung, Aufnahme!

Konzentration, aber auch Spaß (hört man dem Stück hoffentlich an)!

Voll zufrieden, dass alles geklappt hat

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Die 8a im Innenhof des Bayerischen Rundfunks

Schwabmünchen – die Projektwoche
Aus der Sicht eines Schülers

Unsere Mediencoaches Mischa und Kerstin vom Bayerischen Rundfunk zeigten uns am Anfang der Projekttage, was man unter einem Audio-Selfie versteht, wie man richtig mit Audiodateien arbeitet und auf was man achten muss, wenn man etwas einspricht.
An den ersten beiden Tagen haben wir uns in Gruppen aufgeteilt Gedanken darüber gemacht, wie man am besten ein Selfie akustisch rüberbringen kann und durften ein paar Beispiele aufnehmen. Am dritten Tag bildeten wir mehrere Gruppen, die jeweils ein anderes Selfie als Audiodatei erstellen sollten. Ein Gruppen-Selfie, ein Urlaubs-Selfie und ein Alltags-Selfie. Dabei kamen tolle Ideen raus. Daraus entstand dann unser Skript für das Audio. Am vierten und leider schon letzten Tag, den wir mit den beiden Mediencoaches verbrachten, schrieben dann die Gruppen je ein Manuskript für ihren Teil. Vielen DANK an die beiden Experten.

Wir freuen uns schon auf den Tag im BR-Studio, an dem wir dann alles aufnehmen und schneiden und produzieren werden!

Bei unseren Klang.Forscher!-Tagen in Schwabmünchen haben wir Halbzeit!

Insgesamt alles wunderbar! Alle haben echt Bock, mit dem Mikro ständig verschiedenste Sachen auszuprobieren und aufzunehmen.

Inhaltlich dafür echt nicht so einfach: „AudioSelfies“ ist ein schwieriges Thema. Deshalb haben wir thematisch viele Zacken geschlagen und sind jetzt auch ganz woanders als ursprünglich mal geplant war. Aber ich glaube, jetzt haben wir einen guten Dreh…

Jetzt noch zwei Tage durchpowern! 😉

Mischa Drautz, Mediencoach

Bild: Stiftung Zuhören

Bild: Stiftung Zuhören

Bild: Stiftung Zuhören

Unsere Woche als Klang.Forscher!

Tag 1

An Tag 1 haben wir uns zuerst einmal begrüßt und den Wochenablauf besprochen. Die Pläne für die Woche waren unserer Meinung nach gut. Außerdem haben wir ein „warm-up“ gemacht, bei dem wir geübt haben, Geräusche zu erkennen und Gefühle mit den Klängen zu verbinden. Es war ziemlich schwer, einige Geräusche zu beschreiben und man hat gemerkt, dass man im Alltag die Geräusche gar nicht genug wahrnimmt. Danach hat uns Katja in den Journalismus eingeführt, was sehr spannend war. Sie hat uns Tipps vermittelt um gute Interviews zu führen. Zuletzt haben wir uns mit den Aufnahmegeräten vertraut gemacht und an den Fragen für die Interviews gefeilt.
Wir hatten sogar noch ein bisschen Zeit um schon die ersten Interviews zu führen. Wir haben gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, Leute einfach so anzusprechen und wir mussten auch einige Abfuhren einstecken.

Tag 2

An Tag 2 haben wir uns an das Drehbuch für unsere Aufnahme gesetzt. Wir haben uns Fragen überlegt und auch den Ablauf wie wir es schneiden wollen, und kurz danach hat uns Katja ins Schnittprogramm eingeführt. Wir hatten so etwas noch nie zuvor gemacht, aber haben sofort Spaß daran gefunden!
Mittags sind wir dann losgegangen und haben Interviews gesammelt. Wir fuhren zum Lindenauer Markt und versuchten, so viele Menschen wie möglich zum Interview zu überreden. Wir haben aber gemerkt, dass die meisten Leute zu einem Interview einwilligten, wenn sie gerade an der Haltestelle gewartet haben. Den Tipp hatte uns auch Katja zuvor gegeben. Es gab aber auch andere Hindernisse als nur die Menschen, die nicht antworten wollten, denn an diesem Tag hat es gestürmt und geschneit; das erschwerte unsere Arbeit enorm, gute Aufnahmen hinzubekommen. Nachdem wir genug Interviews gesammelt hatten, sind wir nach Hause gefahren.

Tag 3

Am 3. Tag haben wir den ganzen Tag unsere Interviews zugeschnitten und später auch schon aneinander gepuzzelt. Es hat sehr viel Spaß gemacht und man hat gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergeht.

Tag 4

An diesem Tag haben wir am Morgen noch weiter geschnitten. Um 9:30 Uhr sind wir dann mit der S-Bahn zum MDR-Tonstudio gefahren, um unsere Einleitung und Fragen des Interviews aufzunehmen. Wir waren sehr gespannt, da niemand von uns vorher schon einmal im MDR war. Wir hofften auch, dass unsere Aufnahmen gut werden. Wir waren die 2. Gruppe, die dran kam. Wir haben gleich mehrmals unsere Fragen und Einleitung eingesprochen, um am Ende das Beste rauszusuchen. Danach sind wir nochmal zurück an die Schule gefahren, um die Aufnahmen aus dem MDR-Tonstudio zu bearbeiten.

Tag 5

Am letzten Tag haben wir unsere Aufnahmen zu Ende geschnitten und auch dieses Feedback verfasst. Ich zu meinem Teil hätte es mir nicht so toll vorgestellt, aber es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und ich würde es immer wieder machen. Es war ein tolles Erlebnis und auch für die Zukunft haben wir viel gelernt.

Wir möchten nochmal einen großen Dank an Frau Zunk richten, da sie uns bei den Klang.Forschern! angemeldet hat und uns auch bei diesem tollen Projekt enorm unterstützt und geholfen hat und auch an Frau Schmidt (Katja), die uns ebenfalls sehr viele tolle Tipps zu den Interviews und zum Schneiden gegeben hat und natürlich auch für ihre Unterstützung.

Vielen Dank!

Autorinnen: Sally Bettermann & Vivien Sorsch

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Abwechslungsreiche Woche als Klang.Forscher!

Tag 1

Türen knallen, Rucksäcke fallen auf den Boden, Jacken rascheln, Stimmen wispern, kichern, schwatzen, dann – aufgeregte Stille. Es geht los, es geht los! Ab jetzt haben wir eine ganze Woche Zeit zum Zuhören, Hinhören, Fragen und ganz viel Erforschen…

Zu Beginn des erste Tages machen wir einige Aufwärmübungen, jede/r stellt sich vor, und muss sagen, was seine/ihre Lieblingsgeräusche und Hassgeräusche sind, was man sich erhofft und befürchtet für das Projekt.

Dann geht es zum ersten Mal richtig los, denn unser Mediencoach Katja erklärt uns aus erster Hand, wie man eigentlich richtig Fragen stellt, und was der Unterschied zwischen einem Interview und einer Umfrage ist – denn das wollen wir ja machen – Umfragen mit verschiedenen Generationen zu verschiedenen Gefühlen. Zuerst üben wir, gute Fragen zu formulieren und probieren es dann auch einmal aus.

Der Tag wird immer ganz genau geplant

Im nächsten Schritt werden uns die Geräte vorgestellt, mit denen wir arbeiten werden… eigentlich ganz einfach – dachten wir – aber dann haben wir festgestellt, dass man für eine gute Aufnahme doch auf ganz schön viel achten muss: Von wo kommt der Wind, was hören wir im Hintergrund, wie laut ist die Stimme des Gefragten und noch 1000 andere kleine Dinge.

Wir sind in der Hofpause durch die Schule gelaufen und haben versucht verschiedene Leute zu befragen und so unsere ersten Erfahrungen gemacht. Am Ende haben wir das Material dann ausgewertet und uns Feedback von Katja und Frau Zunk geholt. Und dann war der erste Tag auch schon vorbei.

Tag 2

Heute ging es gleich richtig los – ach nein, wir haben ja zuerst wieder eine Aufwärmübung gemacht. Wir sollten Adjektive zu verschiedenen komischen Geräuschen finden. Das war gar nicht so einfach! Und als wir dann auch noch erfahren haben, dass das Klänge von Seekühen, brodelnder Lava und gärendem Wein sind, haben wir nicht schlecht gestaunt. Was für Klänge es doch alles gibt!

Aber dann ging’s los. Wir haben noch weiter an unseren Fragen gefeilt und uns überlegt, wie unsere Beiträge aufgebaut sein sollen. Welche Klänge brauchen wir noch, welche Melodien? Und so weiter.

Jede Gruppe arbeitet an ihrem Thema

Audioschnitt lernen

Dann sind wir zum ersten Mal in den Computerraum und haben gelernt, wie man mit dem Schnittprogramm umgeht. Das war nun wirklich nicht so einfach, denn erstmal muss ja die Technik richtig funktionieren… Und das tut sie nie… Naja, zumindest nicht perfekt. Aber am Ende haben wir es schon irgendwie geschafft. Und jetzt wissen wir zumindest ein bisschen Bescheid – das wird morgen sicherlich noch eine ganz schöne Herausforderung, Schneiden, Basteln, Löschen, Wiederfinden.
Aber nun wollen wir raus und Umfragen sammeln. Mal sehen, was das wird, bei -5°C und Schneegestöber…

Die Klang.Forscher! trotzen der Kälte

Bis morgen liebe Klang.Forscher!

Tag 3

Zusammen mit unserer Lehrerin Frau Zunk und unserem Mediencoach Katja Schmidt sind wir kräftig an der Arbeit.

Wir sind viel draußen unterwegs und nehmen O-Töne auf

Heute hatten wir am Vormittag Zeit, um noch ein paar Umfragen zu machen und die restlichen O-Töne zu sammeln, die wir für unsere Audiostücke benötigen. Und dann ging es ans Schnei-den. Jetzt müssen wir alle Aufnahmen, die wir gemacht haben, zurecht schnippeln. Erstmal ent-fernen wir unsere Fragen und schneiden die Antworten der Leute in einzelne Stücke. So können wir sie später nach und nach aneinander fügen. Aber das dauert schon ganz schön lange…
Während die einen schneiden, sind ein paar andere Leute noch unterwegs, um die letzten feh-lenden Beiträge zu finden. Eine kleine Gruppe Musiker nimmt inzwischen ein paar Melodien und Geräusche auf, die wir später als Übergänge benutzen wollen.
Und nun ist es schon fast halb zwei, aber wir sind noch lange nicht fertig… Das wird sicherlich ein längerer Tag. Morgen geht’s dann aber endlich ab ins Tonstudio, wo wir ein paar unserer Fragen noch professionell einsprechen wollen. Mal sehen, wie es dort so aussieht!

Und Freitag müssen wir dann alles irgendwie zusammenfügen… Mal schauen, ob wir das noch rechtzeitig schaffen…

Bis dann! Ohren auf!

Tag 4

Heute Morgen haben wir uns um 8 Uhr getroffen und den Tag geplant.

Aufnahme!

Danach haben wir uns auf den Weg ins Tonstudio des Mitteldeutschen Rundfunks gemacht, und waren um 10:30 Uhr auch schon da.
Im Tonstudio haben wir alle möglichen Texte wie die Definitionen und Zitate aufgenommen und bearbeitet.

Im Studio: Volle Konzentration …

und bei jedem Versprecher noch mal …

Am Ende ist alles aufgenommen

Um 11:45 Uhr sind wir vom MDR-Studio wieder zurück zur Schule gefahren und haben noch weiter an unseren Hörstücken gearbeitet. Circa 14:15 Uhr waren wir dann fertig und sind nach Hause gegangen. Es gibt ja noch einen Tag, den wir brauchen werden, um alle Stücke fertig zu bekommen.

Bildnachweis: Stiftung Zuhören

Recherche zu unseren Themen

Klang.Forscher! aus aller Welt –
auf der Suche nach dem eigenen Klang

Kosovo, Ungarn, Kroatien, Syrien, Pakistan, Bulgarien, Albanien, Türkei, Afrika, Italien, Griechenland und USA – Schülerinnen und Schüler im Alter von elf bis 16 Jahren teilen sich in der Aalener Schillerschule ein gemeinsames Klassenzimmer. Sie sind die internationale Vorbereitungsklasse (IVK) und werden hier auf den deutschen Schulunterricht vorbereitet.
Die meisten dieser Schülerinnen und Schüler mussten aus ihrer Heimat fliehen und haben einen weiten und zum Teil schweren Weg hinter sich.
Ihre Deutschkenntnisse sind noch recht schwach, aber beim Anblick des kleinen Radios, das ihre Klang.Forscher!-Mediencoachin mitgebracht hat, wissen sie schnell, worum es geht. Birgit Wächter (SWR 1 Stuttgart) arbeitet als Moderatorin, Redakteurin und Reporterin für den Südwestrundfunk und hat den Schülerinnen und Schülern zum Einstieg ein Video aus ihrem Arbeitsalltag mitgebracht.

Und dann geht’s in die Heimat der Schülerinnen und Schüler: Lieder aus den Heimatländern bringen sie ins Gespräch miteinander. Sie ordnen sich selbst ihrer Musik und ihren Länderflaggen zu. Einige Schülerinnen und Schüler haben eigene Musikvorschläge aus ihren Ländern und so ist die Hausaufgabe, bis zum nächsten Mal Beispiele mitzubringen. Diese können wir nämlich sehr gut für unsere Aufnahmen gebrauchen.

Zum Thema „Selfie“ gestalten die Schülerinnen und Schüler eine Collage von sich selbst. Materialien wie Zeitungen, Zeitschriften und Malstifte helfen ihnen dabei, ihre eigenen Vorstellungen, Gefühle und Gedanken künstlerisch umzusetzen. Anhand der visuellen Selfies soll sich das Ganze in der Projektwoche ab dem 23. April ins Auditive verwandeln, soll ein AudioSelfie entstehen…

Wir sind sehr gespannt!

Lehrerin Sabine Barth und Mediencoach Birgit Wächter

Bild: Stiftung Zuhören

Bild: Stiftung Zuhören

Bild: Stiftung Zuhören

Bild: Stiftung Zuhören

Bild: Stiftung Zuhören