Klang.Forscher! in Gudensberg besuchen das Tonstudio von Uvasonar

Gudensberg, 8. Mai 2015

Wie sieht es in einem Tonstudio aus? Was macht ein Tontechniker mit verschiedenen Klängen und Geräuschen? Wie werden verschiedene Sounds zusammengefügt? Diesen Fragen durften die 17 Klang.Forscher! der Gesamtschule GAZ in Gudensberg beim Besuch des Tonstudios von UVASONAR nachgehen, bevor sie sich an die Produktion der eigenen Klangprojekte machen. Studiobesitzer und Tontechniker Roman Beilharz, der auch Mediencoach der Schulklasse in Gudensberg ist, führt die Jugendlichen in Arbeitsweise und Möglichkeiten eines professionellen Tonbearbeitung ein. Faszinierend und toll fanden die Schülerinnen und Schüler diesen Blick über den Tellerrand der Schule hinaus und hätten am liebsten sofort mit der Produktion der eigenen Aufnahmen ihres Projekts angefangen.

Darin gehen die Klang.Forscher! der Frage nach, was Gudensberg – im Jugendlichen-Jargon „G-Town“ genannt – ausmacht. Dabei ist die Schulklasse in drei Kleingruppen unterteilt. Die erste Gruppe sammelt kurze, prägnante Klangereignisse, die sich eignen, rhythmische Grundstrukturen zu bilden. Diese werden mit flächigen, atmosphärischen Klängen der zweiten Gruppe verbunden. Die dritte Gruppe führt Interviews mit verschiedenen Bewohnern der Stadt und fügt der Klangcollage eine sprachlich-kognitive Ebene hinzu. Die Aufnahmen der ersten beiden Gruppen sind schon so gut wie fertig. Jetzt geht es an das Sichten, Selektieren und Sortieren. Die Schülerinnen und Schüler können es kaum erwarten, selbst im Studio aktiv zu werden und ihren eigenen G-Town-Track zu produzieren!

Und das sagten die Schülerinnen und Schüler in Gudensberg über ihre bisherige Erfahrung:

„Am Klangforscher-Projekt hat mir bisher besonders gut gefallen, dass wir gesehen haben, wie im Tonstudio gearbeitet wird.“

„Mit einer Gruppe Geräusche und Klänge aufnehmen und die dann anhören und auswerten, finde ich toll.“