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München, 24. Juni 2015

Langsam steigt die Nervosität bei den Klang.Forschern! im Luisengymnasium München. Nur noch wenige Tage bis zum Studiotermin im Bayerischen Rundfunk. Dann müssen die Klangstücke sitzen, die Geräusch-Kollagen stehen, die Interviews ausgearbeitet und die O-Töne geschnitten sein. Ein letztes Mal treffen sich die Schülerinnen und Schüler in den Einzelgruppen, um an ihren Stücken zu feilen. Verteilt in der ganzen Schule tönen Musikinstrumente: Schlagzeug, Klavier, Geige aber auch außergewöhnliche Töne wie der Klang einer Trompete unter Wasser sind zu hören. Während im Computerraum eine Gruppe Mädchen noch an den letzten Textkorrekturen ihres Interviews mit Geräuschemacher Max Bauer sitzt, werden auf der anderen Seite Aufnahmen geschnitten und Klingeltöne gemischt. Im Musikzimmer versucht eine Gruppe mit verschiedenen Alltagsgegenständen, die vier Elemente klanglich darzustellen; in einem anderen Raum wird mit einem präparierten Klavier und diversen Instrumenten ein Musikstück geprobt. Am Ende der Projektstunde darf jede Gruppe ihr Werk vor der Klasse vorstellen. Dass bei einem solchen Projekt nicht nur musikalisches Können gefordert ist, haben die Schüler bald gemerkt: für die Zusammenarbeit im Team, das Diskutieren eigener Ideen und die Präsentation vor Publikum sind auch soziale Kompetenzen gefragt.

Spannend wird es für die Klang.Forscher! nochmals dieses Wochenende, wenn es in die Tonstudios des Bayerischen Rundfunks geht, um die einzelnen Stücke mit professionellen Tontechnikern aufzunehmen. Bevor es ans Mikro geht, stehen noch Sprachtrainings und Üben der Texte und Musikstücke an.

Auf die Ergebnisse dürfen wir gespannt sein!

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