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Frankfurt, 24. Februar 2015

Was erzählt ein Klang? Wie klingt mein (Schul-)Alltag? Und lassen sich Geräusche konservieren? Diesen und anderen Fragen zu ihrer akustischen Umgebung werden Schülerinnen und Schüler im Projekt Klang.Forscher! nachgehen. Am 24. Februar fand die Auftaktveranstaltung der Klang.Forscher! im Hessischen Rundfunk statt.

Mit einem eintägigen Praxis-Workshop im Hessischen Rundfunk begann das Pilotprojekt der PwC-Stiftung Jugend-Kultur-Bildung, der Stiftung Zuhören und des Kommunikationsbüros Chunderksen. Drei Schulen aus unterschiedlichen Regionen Hessens nehmen an dem Projekt teil. Die beteiligten Lehrkräfte wurden bei diesem Auftaktworkshop in Idee und Hintergrund des Projekts eingeführt, lernten Projektpartner und Mediencoaches kennen. Sie erhielten außerdem vielfältige Anregungen zum Thema Klangwelten und deren Gestaltung. Hörfunkjournalisten, Klangkünstler und weitere Experten gaben Impulse für die Projektumsetzung in der Schule. Im Gespräch tauschten sich Lehrkräfte und ihre jeweiligen Mediencoaches bereits rege über Klang-Ideen aus, diskutierten deren Machbarkarkeit und Realisierung an den Schulen.

Nach soviel Input und Inspiration kann die Projektarbeit an den Schulen losgehen! Drei Schulklassen in Hessen beginnen jetzt ihre akustische Spurensuche…

Und das sagten die Beteiligten:

„Jeder Ort oder Gegenstand hat seinen Klang. Im Projekt Klang.Forscher! soll es um die Auseinandersetzung mit diesen Klängen, Tönen und Geräuschen gerade im intergenerationellen Dialog gehen.“
Lutz Roschker (Vorstandsmitglied PwC-Stiftung Jugend-Bildung-Kultur)

„Bei dem Projekt Klang.Forscher! geht es mir als Musikerin zum einen darum, dass Schüler Klang ästhetisch betrachten sollen, also dass Geräusche auch Teil der Musik sind oder sein können. Und als Lehrerin ist mir wichtig, dass die Schüler in einer Gesellschaft, die immer schneller wird, lernen, bewusst zuzuhören und differenziert wahrzunehmen.“
Julia Jung, Musiklehrerin an der Otto-Hahn-Schule Frankfurt

„Die Beschäftigung mit Klangräumen fand ich schon immer spannend. Dabei ist mir aufgefallen, dass Töne verschwinden oder sich Sounddesign im Laufe der Jahre verändert hat. An dem Projekt reizt mich, dass die jüngere Generation mitbekommt, wie es früher vielleicht geklungen hat und selbst erforscht, wie ihr Alltag heute klingt.“
Marco Schleicher, hr-Hörfunkjournalist und Mediencoach